Whatever you are, be a good one
Tratsch im Lübecker Volkstheater Geisler

Tratsch im Treppenhaus

DER KLASSIKER DES VOLKSTHEATER GEISLER – KOMÖDIE IN VIER AKTEN

Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt, heißt es bei Schiller. – Und besonders die Bewohner des Mietshauses, die das zweifelhafte Vergnügen haben, in direkter Nähe zu Frau Meta Boldt zu wohnen, können den Wahrheitsgehalt dieses Satzes bestätigen.

Denn Meta Boldt „wacht“ gewissermaßen über das Treppenhaus; sie meint es besonders gut mit ihren Mitbewohnern und lässt sich deshalb nichts entgehen. So bleibt ihr auch nicht lange verborgen, dass Frau Knoop, die Nachbarin in der zweiten Etage, ein Zimmer untervermietet hat, was laut Mietvertrag strengstens verboten ist.
Da muss man doch schleunigst den Hauswirt benachrichtigen und den anderen Nachbarn, den Steuerinspektor a. D. Brummer, den die laute Musik, die aus dem Zimmer der Untermieterin tönt, doch wirklich in der wohlverdienten Ruhestand stören muss. Meta Boldt erreicht zwar zunächst, dass Hauswirt und Nachbar sich empören und Frau Knoop in ihre Schranken weisen wollen, doch die junge Untermieterin verdreht den älteren Herren gewaltig den Kopf und nimmt Ihnen so allen Wind aus den Segeln.
Ihr allerdings verdreht der junge Mann den Kopf, der auch gegen das strenge Verbot im leeren Zimmer bei dem Herrn Steuerinspektor a.D. Brummer eingezogen ist. So werden alle Karten neu gemischt: Die Untermieterin bekommt den Untermieter, Frau Knoop bekommt den Herrn Brummer und Frau Boldt, die das alles empörend findet, bekommt gehörig ihr Fett weg.

REGIE

  • Tommy Geisler

BESETZUNG

  • Hanne Knoop, alleinstehende Frau, Mitte 40 – Britta Thrö
  • Heike Seefeldt, Untermieterin bei Frau Knoop – Alice Soetbeer
  • Ewald Brummer, Steuerinspektor a.D. – Tommy Geisler
  • Dieter Brummer, sein Neffe – Ilja Ossik
  • Meta Boldt, eine Nachbarin – Gunda Geller
  • Bernhard Tramsen, Schlachtermeister und Hauswirt – Lars Küther
  • Herr Seefeldt, Heikes Vater – Jan Pierre Hintze

TECHNIK

  • Martin Göpfert

AUFFÜHRUNGSRECHTE

  • Karl Mahnke Theaterverlag, Verden

AUFFÜHRUNGSDAUER

  • zwei Stunden
  • Große Pause nach dem zweiten Akt.